Ich habe nun auch den zweiten CAL, beginnend im Monat Juli, beendet. Es war ein Überraschungscal von „Müllerei Handarbeitsallerei“ (Biancha Müller). Bekannt war lediglich, dass am Ende ein Kleidungstück/Oberteil dabei herauskommen würde. Alternativ könnte eine runde Decke daraus entstehen.

Es war meine erste Arbeit nach einer Anleitung von Biancha Müller. Ich war also mehr als gespannt.

Da ich mich für die Variante des Oberteils entschieden hatte, suchte ich mir entsprechend angekündigtem  Garnbedarf zwei gleiche Bobbel heraus, den Whirl „Blackcurrant Squeeze Me“. Vorder- und Rückenteil wollte ich mit gleichem Farbverlauf häkeln. Ich freute mich darauf, endlich mal wieder einen Whirl von Scheepjes zu verarbeiten. Mit diesen Bobbeln häkel ich besonders gern. Durch das getwistete Garn ist die Arbeit häufig deutlich leichter und angenehmer als mit gefachtem Garn.

Das Garn ist vierfädig, lässt sich aber aufgrund der der getwisteten Struktur problemlos mit Nadelstärke 3,5 häkeln. Damit ergibt sich ein schönes Maschenbild.

Wie sich schon nach dem ersten Teil herausstellte, war das eine sehr gute Entscheidung, da das Muster sehr luftig wurde. Eine größere Nadelstärke mit einem deutlich lockeren Maschenbild hätte mir nicht so gut gefallen.

Teil 1 des CALs war aufgrund der geringen Größe schnell fertig. Alle Teile mussten doppelt gearbeitet werden.

Im zweiten Teil setzte sich das Muster aus dem ersten Teil fort, so dass es diesbezüglich wenig Abwechslung gab. Mit zunehmender Größe des Häkelstücks wurde jedoch der Farbverlauf sichtbar. Das ist beim Häkeln mit Bobbeln eigentlich fast immer das Schönste. Jedes Knötchen und jeder Farbwechsel wird innerlich bejubelt.

Mit Veröffentlichung des dritten und letzten Teils wurde das Geheimnis des fertigen Kleidungsstücks gelüftet.

Im letzten Teil gab es dann auch auch noch ein paar kleine Musterveränderungen und damit leichte Abwechslung beim Häkeln, aber letztlich ging es nur noch darum, den passenden Durchmesser für die gewünschte Konfektionsgröße zu erreichen.

Leider sind bis zum Ende nicht alle Farben des schönen Whirls zum Tragen gekommen. Nur ein kleiner schimmernder Rand in Violett ist sichtbar, aus meiner Sicht trotzdem ein harmonischer und schicker Farbverlauf.

Schließlich wurden Vorder- und Rückenteil an Schulter und Seiten zusammengenäht. Abschließend habe ich mich dazu entschieden, das Oberteil zu spülen und vorsichtig zu spannen bzw. leicht in Form zu bringen, da sich die insbesondere die unteren Ränder störend aufrollten. Ist natürlich nicht zwingend erforderlich und wie bei allen anderen Häkeleien auch, immer Geschmackssache. Vielleicht wäre es auch sinnvoll gewesen, die einzelnen Teile vorab zu spannen und erst dann zusammenzunähen.

Hier ist es nun also, das fertige Häkelttop. Wieder ein ganz anderes Kleidungsstück… wie ich es bisher noch nicht gemacht habe. Für den aktuell anhaltenden Sommer kann ich ich es auf jeden Fall noch zum Einsatz bringen und tragen.

Habt ihr auch Lust bekommen, so ein luftiges Sommertop zu häkeln?

Eure CC

4 Antworten auf „Meine Sommerprojekte 2018 – Mystery CAL „Mamimik““

  1. Wieder einmal so super geschrieben, dass man wirklich Lust darauf bekommt. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich mich auch für den Cal eingetragen hatte, die Wolle habe ich auch schon liegen, aber mir fehlt einfach die Zeit…
    Dein Shirt ist sehr schön geworden !

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