infa_kreativ_Logo © Fachausstellungen Heckmann GmbH
© Fachausstellungen Heckmann GmbH

Auch in diesem Jahr war ich zu Besuch auf der infa.kreativ in Hannover. Mitte Oktober habe ich mich mit meiner Mutter für einen gemeinsamen Wochenendausflug auf den Weg zu den Messehallen gemacht. Ein kurzer Rückblick…

Diesmal wollte ich meinen Besuch zur Kreativnacht am Samstag beginnen und mich am darauffolgenden Sonntag ganz den Messeständen widmen.
Im Vorfeld hatte ich mich zu einem Näh-Workshop für eine „Easy Jacke“ bei PS/Fritz Modedesign angemeldet und erschien aufgeregt und pünktlich am Aussteller-Stand. Trotz meiner Anmeldung war der Andrang viel größer als gedacht. Ich hatte gehofft, dass dies ein inhaltlich abgesteckter Workshop für eine begrenzte Teilnehmerzahl sein würde. Schließlich bin ich absoluter Laie, was das Nähen angeht, und hatte auf einen geführten Workshop mit Hilfestellung gehofft. Doch es wurde hier durchgehend „Laufkundschaft“ bedient und betreut. Jeder, der wollte, konnte sich einen Stoff und ein Schnittmuster aus dem Angebot aussuchen und mit dem Nähen loslegen. Das trübte meinen Enthusiasmus etwas. Denn schon beim Zuschneiden des Schnittmusters und des Stoffes musste ich längere Zeit anstehen und warten. Das setzte sich leider im Verlauf des Abends bei den Nähmaschinen fort. Ich möchte allerdings hervorheben, dass sich die Stand-Betreuer während des gesamten Abends die größte Mühe gaben, für jede Frage- und Hilfestellung schnellstmöglich zur Verfügung zur stehen. Die Damen und Herren rotierten tatsächlich durchgängig und hatten dabei immer ein freundliches Wort für Jedermann. Vor einer solchen Leistung ziehe ich wirklich meinen Hut.

Diesem Engagement ist es letztlich zu verdanken, dass ich am Ende des Abends eine selbst genähte Jacke aus Strick-Jersey stolz heimtragen konnte. Das war das erste Kleidungsstück, das ich mit Hilfe der Nähmaschine erschaffen habe.

Da ich den gesamten Abend bis über das reguläre Ende hinaus beim Nähen zugebracht hatte, blieb natürlich kaum Zeit, weitere Eindrücke einzufangen. Dafür war jedoch am nächsten Tag noch reichlich Gelegenheit.

Am Sonntag richtete ich meinen Blick auf die  STRICK! Hannover. Wolle und alles, was man sonst zum Häkeln und Stricken gebrauchen kann, wollte ich durchstöbern.

Vorher jedoch standen zwei für mich ganz besondere Ereignisse im Vordergrund. Am Stand von LittleFavorites by Rea fand ganztags ein Open Workshop mit Jasmin Räsänen von morben design statt. Wer meinen Blog kennt, wird wissen, dass ich ein großer Fan von Jasmin und ihren Anleitungen bin. Ich freute mich ungemein, sie hier wiederzusehen.

Inmitten all der schönen Bobbel von Andrea Gerdon von Little Favorites by Rea war es sehr schwierig, sich für das passende Garn zu entscheiden, um das Tuch zu häkeln, das Jasmin Räsänen extra für die Infa kreiert hatte. 

Neben einem traumhaften Farbverlauf in Blau, der in meine neue Morben-Design-Tasche wandern durfte,  entschied ich mich schließlich für einen tollen 3fädigen Cupcake aus Türkis- und Grautönen, der vor Ort sofort angenadelt wurde. Denn für dieses neue Tuch war ich schließlich auch hierher gekommen.

Doch nicht nur das Wiedersehen mit Jasmin war ein Höhepunkt. Einige Gleichgesinnte aus der WollLolli-Facebookgruppe hatten sich hier verabredet, um sich über die gemeinsame Leidenschaft, das Häkeln und die WollLolli Häkelnadeln, auszutauschen. Die Freude war groß, als man bekannte Gesichter aus dem Vorjahr wieder traf und neue Leute persönlich kennen lernte, denen man bisher nur in den sozialen Medien begegnet war.

mit Jasmin und Birte © cc bon
© cc bon
Messestand LittleFavorites © Andrea Gerdon
© Andrea Gerdon

Die mitgebrachten WollLollis wurden hervorgeholt, stolz präsentiert, herumgereicht, befühlt, probiert und natürlich wurde viel geschwatzt. Klar, waren wir auch zum Häkeln hergekommen, aber bei dem fröhlichen Trubel wurde das zu einer angenehmen Nebensache.
Viel Aufsehen verursachten wir, als wir uns alle für das Gruppen-Foto in die Lounge begaben. Es sind leider nicht alle mitgereisten WollLollis auf dem Bild zu sehen. Das hätte den Rahmen gesprengt, dafür waren es zu viele. Jeder wählte eine oder zwei von seinen Schönheiten aus. Wobei… schön sind sie eigentlich alle.

Auch das obligatorische Gruppenfoto der Besitzer durfte nicht fehlen. Beim letzten Treffen in 2017 war wir noch zu neunt auf dem Foto, dieses Jahr waren es deutlich mehr Ladies. Vielleicht schaffen wir es, das WollLolli-Nord-Treffen im kommenden Jahr noch größer zu gestalten.

Es war so ein fröhliches Beisammensein, dass es mir wirklich schwer fiel, mich loszureißen. Doch ich hatte noch nichts weiter in der Messehalle gesehen und wollte unbedingt noch an den Ständen stöbern gehen. 

Diesmal hatte ich mich auf ganz bestimmte Produktgruppen konzentriert und diese Ausstellungsregale gezielt aufgesucht. Ich erinnere mich, wie erschlagen ich im Jahr zuvor gewesen war. Das Angebot ist einfach zu groß, um sich alles im Detail anzuschauen, allein in dieser einen Messehalle.
Tatsächlich konnte ich einige nützliche Dinge für mich entdecken. Neben Jacke, Stoff, Wolle und Knöpfen gehörten kleine Goodies zu meiner Infa-Ausbeute. 

Ich muss bestimmt nicht extra erwähnen, dass es viele tolle Dinge gab, die es nicht in meine Einkaufstasche geschafft haben. Doch das ist gar nicht schlimm, denn auch im nächsten Jahr gibt es sicher wieder eine infa.kreativ für mich und hoffentlich erneut jede Menge zu entdecken und erleben.

Bis dahin,

Eure CC

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.