Oh weia, schon mehr als zwei Monate ist es her, da ich meinen letzten Blogbeitrag veröffentlicht habe. Ich habe wirklich ein schechtes Gewissen. Dabei war ich in Sachen Handarbeit wahrlich fleißig, allein zum Bloggen fehlte mir die Zeit. Deswegen möchte ich heut einen kurzen Einblick geben, woran ich zur Zeit gerade arbeite. 

Nachdem ich vor zwei Jahren die wunderschöne Decke Sophies Universum und im vergangenen Jahr die Decke Liliana gehäkelt habe, wollte ich mich im aktuellen Jahr endlich an die Decke Atlanticus heranwagen.

Der Kilo-Bobbel aus dem Hause Lesandria wartete schon viele Monate darauf, endlich verarbeitet zu werden. Extra für dieses Projekt hatte ich ihn mir wickeln lassen.

So eine Decken-CAL ist immer ein ziemlich langwieriges Projekt, aber ich finde, dieser Aufwand lohnt sich auf jeden Fall. Die Ergebnisse sind wunderschön und haben natürlich auch einen praktischen Nutzen. 

Der Anfang ist immer super schnell gemacht. Die Decke wächst flink von innen nach außen. In jedem Teil des CALs warten neue Muster und Maschenfolgen und man blickt gespannt auf das erste Knötchen und den Farbwechsel.

So erging es mir auch dieses Mal wieder. Ich habe im Januar stetig an der Decke gehäkelt und wollte sie ungern aus der Hand legen.Die Farben sind so toll und auch die Muster machen riesig Spaß.

Zum Ende des fünften Teils zeigte sich ganz zaghaft der erste blaue Farbton, der dann mit Teil sechs und sieben  immer deutlicher wurde. Diese Farbwechsel im Bobbel hatte ich sehnsüchtig erwartet.

Je größer die Decke wird und je länger die Runden, umso weniger flutscht es im Normalfall. Darauf hatte ich mich eingestellt, aber es machte mir wenig aus. Einzig die Tatsache, dass sich manche Muster ab Teil acht mehr als einmal wiederholten, fand ich in dieser Anleitung nicht so toll. Denn eigentlich ist es doch die Abwechslung, die ein solches Mammut-Projekt spannend halten soll.

Aber nun war ich unerwartet gut und schnell vorangekommen, so dass ich das Ende schon fast vor mir hatte. Das schnuppert dann fast schon nach Endspurt.

Jedoch bei 100 Reihen und Teil zehn von zwölf musste ich das Projekt für einige Zeit doch in die Ecke legen. Für den Urlaub zum Mitnehmen war die Decke denkbar ungeeignet. Während ich also zwischendurch einige „Kleinprojekte“ wie Tuch, Poncho und Bolerojäckchen fertigstellte, durfte mein Atlanticus ausruhen.

Zu lange darf eine Handarbeit allerdings nicht im Körbchen liegen, da es sonst droht, ein UFO  zu werden. Das wollte ich unbedingt vermeiden.

Deshalb habe ich meine Decke aktuell wieder hervor geholt und bin bei Reihe 101 voll motiviert wieder an den Start gegangen. Und was soll ich sagen? Es läuft wie am Schnürchen und macht genauso viel Spaß wie zu Beginn.

Inzwischen habe ich Teil elf fertiggestellt und freue mich über die letzte Farbe im Bobbel, das maritime Dunkelblau.

Nach Beendigung des elften Teils war  mehr Garn übrig als erwartet, so dass ich mich entschlossen habe vor der Umrandung mit Teil zwölf eine Wiederholung von Teil zehn einzufügen. 

Es geht nun zwar deutlich langsamer voran, aber sicher kann ich schon bald die fertige Decke präsentieren.

Bleibt gespannt wie ich,
Eure CC

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